wA-Jugend: Deutlicher Sieg gegen Dinslaken

Am Dienstag fand das Nachholspiel der weiblichen A-Jugend gegen MTV Dinslaken in der Ohm-Halle statt. Die Gäste hatten schon im Vorfeld der Begegnung verlauten lassen, dass sie die Punkte aus Bottrop entführen wollten. Trotz vier angeschlagener SC-Spielerinnen, wollte das gesamte Team sich der Aufgabe stellen und beweisen, dass sie sich nicht beeindrucken lassen. Während der ersten Spielminuten war es ein Abtasten beider Mannschaften, doch ab Mitte der ersten Halbzeit bestimmte der SC das Spiel und ging mit 9 : 5 in Führung. Durch eine sehr gut organisierte SC-Abwehr war es den Mädchen aus Dinslaken über weite Strecken nicht möglich, ihre Spielzüge über die geplanten Stationen zu spielen. Mit einem sehr variablen Angriffsspiel sorgten die SC-Mädchen dann für eine 13 : 8 Halbzeitführung.

 

Mit Beginn der zweiten Halbzeit setzten die Bottroperinnen genau die Vorgaben aus der Halbzeitbesprechung um und bauten ihre Führung bis zur 35. Minute auf ein 16 : 9 aus. In der 40. Spielminute gab es zwei Zeitstrafen gegen den SC aber auch in dieser Situation steckten die BadGirls nicht auf. In der Abwehr standen sie trotz doppelter Unterzahl sehr gut, ließen kein Gegentor zu und erzielten sogar ihren 17. Treffer. Obwohl die angeschlagenen SC-Spielerinnen nicht mehr alles abrufen konnten, gaben sie nicht auf. Die Abwehr zeigte weiterhin eine sehr gute Leistung und im Angriff folgten acht weitere Treffer. Mit 25 : 15 gewannen die SC-Mädchen das Meisterschaftsspiel und verdeutlichten, dass es schwer ist sie in eigener Halle zu besiegen.

 

„Wir wußten, dass Dinslaken eine sehr gute Mannschaft ist, die man zu keinem Zeitpunkt unterschätzen darf. Ziel war es schnell ihre Schwachstellen auszumachen und darüber zum Torerfolg zu gelangen. Genau das haben unsere Mädchen perfekt umgesetzt.“, äußerte sich Trainer Markus Arnold nach dem Spiel.

 

Es spielten:

Emily Marcinkowski (TW), Isabel Linkowski (TW), Nele Kroese, Emma Marcinkowski, Joyce Arnold, Sara Schramm, Jule Schwarz, Jana Horvath, Charis Weber, Anna Larisch