Die erste Phase der Saisonvorbereitung liegt hinter den 1. Herren des SC Bottrop. Als Aufsteiger in die Verbandsliga gilt es für das Trainer-Trio um Felix Geilich, Fabian Beckmann und Philipp Hyzy-Student, die Mannschaft gezielt auf das deutlich höhere Niveau vorzubereiten. Das Ziel ist klar definiert: Der SCB möchte in der neuen Spielklasse gegen jeden Gegner eine reale Chance haben.
Die bisherigen Testspiele folgten einer bewussten Reihenfolge. Zu Beginn ging es gegen unterklassige Gegner, um nach der Sommerpause im Spielrhythmus anzukommen und die Neuzugänge auf dem Feld zu integrieren. In den Duellen gegen die DJK Winfried Huttrop sowie die HSG VeRuKa 2 wurden die Klassenunterschiede rasch deutlich, da beide Teams mit dem Tempo und der Intensität des SCB nicht Schritt halten konnten. Um wirklich gefordert zu werden, suchte der SCB im Anschluss gezielt Vergleiche mit gestandenen Oberligisten. Gegen den HSV Dümpten verschlief die Mannschaft zwar den Start, kämpfte sich dann aber über eine aktivere Leistung beeindruckend zurück und agierte bis kurz vor Schluss auf Augenhöhe, ehe eine kurze Phase von Naivität und Unerfahrenheit ab der 45. Minute das Spiel zu Gunsten des Gegners entschied. Auch im Test gegen den MTV Rheinwacht Dinslaken, der mit einem starken Mix aus 1. und 2. Herren antrat, hielt der SCB lange gut mit.
Das Trainerteam betont dabei, dass die reinen Resultate derzeit zweitrangig sind, da weder der SCB noch die Gegner in Bestbesetzung antraten. Wichtiger ist die Erkenntnis, dass der SCB gegen höherklassige Teams grundsätzlich mithalten kann.
Nach den schweißtreibenden Kraft-, Stabi- und Beacheinheiten an der frischen Luft geht es ab der vierten Ferienwoche nun wieder primär ins reguläre Hallentraining. Dort wartet noch reichlich Arbeit an den feinen Stellschrauben. Das gemeinsame Zusammenspiel im Angriff muss flüssiger werden, um die individuellen Stärken der einzelnen Spieler besser zur Entfaltung zu bringen. Zudem ist die Kooperation im Abwehrverbund aktuell noch nicht sauber genug für die höhere Spielklasse.
Mit dem Wechsel in die Halle soll nun auch der Fokus für die zweite Vorbereitungsphase weiter geschärft werden. Nach dem Erfolg der vergangenen Aufstiegssaison gilt es, den Blick wieder voll nach vorne zu richten und den inneren Anreiz noch einmal hochzuschrauben. Die Vergleiche gegen die Oberligisten haben gezeigt, dass das Spieltempo in den höheren Ligen spürbar anzieht und einige Spieler noch was draufpacken bzw. noch etwas athletisch arbeiten müssen, um dieses Niveau über die vollen 60 Minuten mitzugehen. In den verbleibenden Wochen gilt es nun, als geschlossene Einheit den nächsten Schritt zu machen.
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