Landesliga: TV Walsum-Aldenrade – SC Bottrop (26:23)

31. März 2019

Kopfschütteln und Rätselraten bei Trainer und Spielern des SC nach der gestrigen Begegnung in Duisburg. Die Hausherren setzten sich nach einer spannenden Endphase mit drei Toren Vorsprung durch und konnten so auf einen Nichtabstiegsplatz klettern. Hatte es im Hinspiel noch einen sehr deutlichen Sieg für den SC gegeben, sahen die mitgereisten Zuschauer erneut einen viel zu harmlos agierenden SC, der zwei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg vergab.


Durchschlagskraft und Konzentration lassen zu wünschen übrig


Mit dem Gedanken an den deutlichen Hinspielerfolg und zwei Siegen aus den beiden letzten Begegnungen trat unser Team die Fahrt nach Duisburg an. Doch wie schon so oft in dieser Saison, konnte die zuletzt gute Angriffsleistung nicht konserviert werden. – Ohne den in den letzten Begegnungen immer besser ins Spiel gekommenen Philipp Student (Oberschenkelblessur) blieb die Durchschlagskraft unseres Rückraums zu harmlos. Durch erneut viel zu viele Fehlwürfe und technische Fehler konnte sich das Team von Christian Beckers nicht absetzen und musste mit einem 12:12 in die Halbzeit gehen. – Einzig Torhüter Korte überzeugte wieder einmal mit 50 % gehaltener Würfe in beiden Halbzeiten. Doch auch seine zum Teil spektakulären Paraden brachten seine Vorderleute nicht dazu, öfter ins gegnerische Tor einzunetzen. Auf der anderen Seite gelang es vor allen Dingen dem Walsumer Mittelmann ein ums andere Mal, im Spiel Mann gegen Mann seinen Gegenüber zu verladen und so zum Torerfolg zu kommen. – In den letzten Minuten, der SC lag mir 23:18 zurück (50.), starteten unsere Jungs dann noch einmal eine Aufholjagd, die auch fast mit Erfolg gekrönt worden wäre. Doch leider blieb es bei dem fast. Statt beim 24:23 den Ausgleich zu erzielen, wurde der Ball leichtfertig vertändelt. Dieses Geschenk nahmen die Hausherren dankbar an und kamen so nach 60 Minuten noch zu einem 26:23 Erfolg.


Tore


Florian Korte – Jan Henrik Wilken (3) – Alexander Drazic – Lukas Franz (2) – Julian van Kessel – Philipp Student (1/1) – Luca Wiese (3) – David Krix – (4) – Henrik Stollwerk – Alexander Berthold (3) – Moritz Korte – Nils Stellmacher (4) – Björn Fröhlich (1) – Simon Kleinemeier (2)